Wir denken zu viel & fühlen zu wenig

Schaut man unter Wikipeda, findet man:

"Polyamory" (englisches Kunstwort aus griechisch p???? polýs "viel, mehrere" und lateinisch amor "Liebe", oft auch eingedeutscht Polyamorie geschrieben) ist ein Oberbegriff für die Praxis, Liebesbeziehungen zu mehr als einem Menschen zur gleichen Zeit zu haben. Dies geschieht mit vollem Wissen und Einverständnis aller beteiligten Partner.

Die angestrebten Beziehungen sind langfristig und vertrauensvoll angelegt und schließen normalerweise (aber nicht notwendigerweise) Verliebtheit, Zärtlichkeit und Sexualität mit ein. Menschen, die nichtmonogame Beziehungen bevorzugen oder führen, werden als "polyamor", "polyamorös" oder "polyamant" bezeichnet. Seit den 1960er Jahren sind Erfahrungs- und Kommunikationsnetzwerke von Menschen entstanden, die bevorzugen, in solchen Beziehungen zu leben, und sich teilweise über das Internet darüber austauschen und sich hierin gegenseitig unterstützen. Es gibt jedoch sehr viele Menschen, auf welche eine solche Definition von Polyamory zwar zutrifft, die jedoch den Begriff nicht kennen, die Beziehungspraxis niemals als gedankliches Konzept aufgefasst haben, und nichts von derartigen Vernetzungen wissen.

Weltanschaulich stellt das polyamore Konzept die Vorstellung in Frage, dass Zweierbeziehungen die einzig erstrebenswerte oder mögliche Form des Zusammenlebens darstellen, und bejaht, dass ein Mensch mit mehreren Personen zur gleichen Zeit Liebesbeziehungen haben kann.

"Polyamory" ist ein Wort, das etwa 1990 "erfunden" und seit 1992 in elektronischen Foren popularisiert wurde. Es handelt sich um einen Oberbegriff, der alle einvernehmlichen und auf voller Informiertheit beruhenden langfristigen intimen Beziehungen mehrerer Personen beschreibt. Die zugehörige Subkultur hat unter anderem Wurzeln in der "Free-Love"-Bewegung, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts entstand, grenzt sich allerdings von in den 1960er Jahren entwickelten, auf Sexualität eingeschränkten Fassungen des Begriffs "Freie Liebe" ab.

Die Polyamory definiert sich über die emotionale Seite von Liebesbeziehungen; ihr liegt die Idee zugrunde, dass Liebe, auch solche romantischer Färbung, nichts ist, das auf einzelne Personen eingeschränkt werden müsse. Polyamore Beziehungen erfordern in der Regel erheblich mehr Aufmerksamkeit, Energie und Kommunikation als emotional und sexuell ausschließliche Beziehungen und bieten den Beteiligten weniger Sicherheiten, haben für die Menschen, die sie führen, jedoch ausgleichende Vorteile. Eifersucht stellt aus dieser Sicht eine Herausforderung dar, die durch Mut, Verständnis und Vertrauen der Partner und Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit ihr gemeistert werden kann. Polyamore Beziehungen haben viele mögliche Konstellationen mit spezifischen Bezeichnungen, zum Beispiel bezeichnet "Triade" eine wechselseitige Liebesbeziehung zwischen drei Personen.

Seit den 1960er Jahren entstand, zunächst unter dem Oberbegriff "responsible nonmonogamy", eine polyamores Konzept und Netzwerke von Menschen, die sich seit Anfang der 1990er Jahre zu einem großen Teil über elektronische Foren austauschen und gegenseitig unterstützen. Zum Teil haben diese spezielle Begriffe entwickelt, wie "frubbelig" für den Zustand des Empfindens eines Gegensatzes zu Eifersucht. Polyamore Menschen haben auch Kinder in erweiterten Familien wie bei Regenbogenfamilien. Menschen in polyamoren Netzwerken schätzen als Werte Treue im Sinn von Verbindlichkeit und Loyalität, Ehrlichkeit, Respekt, gleichberechtigte Kommunikation und Verhandlung sowie Hingabe. Diese Werte beruhen auf kollektiven Präferenzen sowie Erfahrungen, welche Verhaltensweisen erfüllte und dauerhafte nicht ausschließliche Beziehungen fördern. Als politische Strömung betrachtet das Konzept der Polyamorie die verschiedenen Lebensformen als gleichberechtigt und befürwortet den Abbau von Diskriminierungen; eine gesetzliche Regelung von Beziehungsformen wird nicht angestrebt...

Ich denke, genau diesen Begriff (etwas weiter "gedehnt") kann ich für mich anwenden und sagen, ich liebe/lebe Polyamory oder zumindest so eine Art davon.

Deshalb kann ich in voller Überzeugung, offen und ehrlich sagen, dass ich die meisten meiner Gäste mag, "liebe", schätze, ehre und respektiere. Jeder Gast ist etwas ganz Spezielles für mich. Ich möchte auf keinen verzichten. Denn jeder gibt auch mir etwas, was ich brauche!!

Wenn Ihr das hier gelesen habt, könnt Ihr nun sicher ein bissl mehr verstehen, warum ich so bin, ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht habe und warum ich Euch offen und ehrlich meine Gefühle etc. gegenüber zeige, offenbare und nichts vorspiele...

In diesem Sinne

Eure Eli